Gedichte

Liebe versiegt

Ich hätte nie gedacht, das das funktioniert.

Flirtete nur zum Spaß.

Lange war ich allein gewesen,

Vor Einsamkeit wäre ich bald krepiert.

Fühlte mich wie ein leeres Fass,

Ohne Boden; der Inhalt war schon am verwesen.

Da passe es mir gut, dich zu treffen,

es war eine verwirrende Geschicht';

Sie, Du und dann auch noch ich.

Doch ich sah weg und fing an zu hoffen,

Und dann sah ich dein Gesicht,

Bei Mondschein verliebte ich mich in dich.

Doch nun ist es vorbei.

Es ist nicht dein Verdienst,

denn die Liebe ist versiegt,

Ich dachte niemals das es ewig sei.

es war eine ungewohnte Erfahrung, das du mich nimmst. 

Ich war niemals die, die alles kriegt.

Es tut mir Leid dich zu verletzten,

Ein zweites mal, nach Ihr.

Und auf die selbe Art und Weise wie Sie.

ich wollte dein Herz nicht allzusehr hetzen.

Und doch tat ich es;wie unverzeihbar von mir.

Wurde gesagt,ich sei egoistisch, ich glaubte es nie.

Und doch fühle ich keine Schmerzen,

es erfüllt mich kein starker Drang zu trauern. 

Ich würde deinen Hass eher ertragen als das Schweigen.

Und doch ist da eine Gleichgültigkeit, in meinem Herzen;

So kalt und düster, als würde sie ewig andauern.

Und nu' werden meine Worte sich dem Ende zu neigen.

Denn ich habe nichts mehr zu verkünden.

Meine Gefühle haben es noch nicht realisiert,

und können nicht bei einem Gedanken verweilen.

ich kann nur noch sprechen über meine unzähligen Sünden,

deren Schwere sich von Glauben zu Glauben varriert.

Doch dies ist eine andere Geschicht'; dies sind andere Zeilen.

3.1.07 18:30, kommentieren

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Freundschaft - Das Weihnachtsgeschenk, das nie ankam -.-"

Freundschaft

 

 

 

Was ich dir schenke ist was teures nicht,

 

Denn es ist nur ein kleines Gedicht.

 

Und doch sind diese Zeilen, die ich schreibe dir,

 

Was besonderes, denn sie kommen von tief in mir.

 

Nicht bei einem Verkäufer für viel Geld erstanden,

 

Sondern aus meinen Gefühlen im Herzen entstanden,

 

Sollen sie dir zeigen, wie wertvoll du bist als mein Vertrauter.

 

Als mein Weggefährte auf den Pfaden des Lebens, so schwer

 

Zu verstehen und gefährlich zu beschreiten.

 

Und sollten wir uns dennoch mal ein wenig streiten,

 

Brauchst du nicht lange zu warten, denn du weißt genau:

 

Ich vergebe dir, in platonischer Freundschaft von Mann und Frau.

 

 

 

Auch wenn unsere Wege sich erst kürzlich begegneten,

 

Und wir auch nicht viel zusammen unternehmen konnten,

 

Verstehen wir uns blendend und das sagt aus,

 

Dass die Welt ist nicht nur das reinste Chaos.

 

Und so wie andere sagen, Liebe auf den ersten Blick,

 

Schreibe ich hier nieder, und bin davon ganz entzückt:

 

In Freundschaft auf lange Zeit und hoffe, dass auch du,

 

Bist dieser Meinung, so teile es mir mit in aller Ruh’.

 

 

 

 

 

 

 

Alles Gute zu Weihnachten Dirk.

28.12.06 13:24, kommentieren

Verstoßen

Ahnungslos ging ich zu unserem Treffpunkt.

Nicht viele waren da, doch die wenigen genügten mir.

Ich bin ein Mensch, der Aufmerksamkeit, gar Zuneigung braucht

Und in Mangel solcher etwas aufdringlich erscheint.

So dass es vorkommen mag, dass man voreingenommen zu ihm ist.

Doch  auch wenn ich zu nerven scheine, ich buhle doch nur darum,

Dass man mich mag und ich nicht zum Außenseiter verkomme,

Was entweder durch nicht vorhandene eigene Persönlichkeit hervorgerufen wird,

Oder doch nur mein Schicksal ist: Auf Ewigkeit verstoßen.

 

Schon in meiner Kindheit ging es los. Niemand, der mich beachtete.

Und erst im letzten Jahr der Grundschule fand ich Freunde,

Die zu mir hielten, so wie ich war, doch das Gefühl der Andersartigkeit bleibt.

Es bleibt egal ob es erwünscht ist oder verhasst.

Dieses Gefühl hat mich verändert; ich weiß nicht mehr genau wer ich eigentlich bin.

Ich versuch mir einzureden, dass ich meiner Natur entspreche,

Sobald ich unter Bekannten bin, doch ich bin mir nicht sicher

Ob es denn stimmt, vielleicht bin ich auch nur natürlich zu Hause, wenn ich alleine bin.

Doch dann komm ich mir seltsam einsam vor: Auf Ewigkeit verstoßen.

 

Selbst jetzt, wo ich einer Familie aus Freunden angehöre,

Die ich jedoch nicht immer verstehe,

In die ich mich  nicht so leicht einfühlen kann, wie es sein sollte.

Für die ich zwar alles tun würde, die dies aber nicht zur Kenntnis nehmen.

Es auch nicht als selbstverständlich empfinden,

Wenn ich darum bitte mir einen Gefallen zu tun.

Oft bin ich auf längeren Zeitraum mit diesen Menschen unterwegs.

Dann geh ich auf, aber sobald nur ein winzigkleiner schräger Seitenblick auf mich fällt

Zieh ich mich zurück. Verschmelze mit dem Hintergrund.

Und schäme mich, allein und für mich selbst: Auf Ewigkeit verstoßen.

 

Jetzt steh ich an unserem Treffpunkt, zum ersten Mal seit Tagen.

Einer der drei steht auf; übersieht mich geflissentlich.

Eine weitere begrüßt mich, wie immer,

Auch wenn wir nicht selten verschiedener Meinung waren.

Doch die dritte verschließt sich vor meiner Umarmung und schreit mich an.

Würde ich denn nicht merken, wie sehr ich nerve?

Ich verstand Himmel und Hölle nicht mehr.

Der Inhalt meines Magens drehte sich mindesten fünf mal um die eigene Achse.

Ich tat als ließe es mich kalt und ging meines Weges.

Das war die Bestätigung meines Standes: Auf Ewigkeit verstoßen.

 

Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass ich bald wieder in die Schule komm.

Nicht, weil ich so wissbegierig bin, nein, sondern weil es in meiner Klasse eine Person gibt,

Die mich nicht falsch versteht und in deren Gegenwart ich sorglos und ich selbst sein kann.

Sie selbst ist anders als manch langweiliger Mitschüler, doch sie ist meine Freundin.

Ihr Gunst brauch ich nicht mit Geschenken erkaufen

Und doch zeige ich ihr nur allzu gerne meine Zuneigung mit solchen.

Auch wenn ich oft mit diesem liebenswürdigen Menschen zusammen bin,

Wird ich weder ihm noch wird er mir jemals überdrüssig werden.

Und ahnst du schon wer dieser Mensch ist?

Ich hoffe du bist jetzt nicht verlegen, denn dieser Mensch bist du!

Also stimm mir zu: Auf Ewigkeit in Freundschaft!

 

28.12.06 13:23, kommentieren

Liebe

Liebe ist schwer zu begreifen.                                        
Liebe ist nicht zu erklären.
Liebe entdeckst Du für Dich selbst.
Liebe ist ein Gefühl der Zärtlichkeit.
Liebe stiftet Verwirrung.
Liebe erfahre ich bei dem Gedanken an Dich.

28.12.06 13:21, kommentieren

Gefühle


 Lass’ mich versuchen Dir zu erklären,
Was ich fühl’, wenn ich Dich seh’:
 
Ich fühle ein wohliges Kribbeln in meinem Bauch.
Ich fühle eine endlose Leere in meinem Kopf.
Ich fühle ein aufgeregtes Klopfen in meiner Brust.
Ich fühle eine zerreißende Sehnsucht in meinem Herzen.
 
Und ich fühle die unendliche Enttäuschung,
Dass ich Dich nicht haben kann.

28.12.06 13:20, kommentieren

Ausgenutzt

Ich dachte schon

Ich breche zusammen

 

 

War auf Hilfe angewiesen

Fühlte mich hilflos

 

 

Ich war allein und

Ich fühlte mich einsam

 

 

Habe mich übergeben

Dachte, ich müsste sterben

 

 

Mir platze fast der Schädel

Mir ging’s noch nie so dreckig

 

 

Da machte es nicht besser,

Dass du kamst; nicht für mich

 

 

Aus purem Eigennutz

Nichts sonst war der Grund

 

 

Als du’s nicht bekamst

Warst du auch schon fort

 

 

Und ich glaubte du wärst

Ein guter Freund

 

 

Dem ich vertrauen kann

Doch du nutzest es aus

 

 

Ohne Gnade oder Scham

Erst im Nachhinein schnall ich’s

 

 

Du gingst und mir wurde klar

Dass es nur allzu knapp gewesen war

 

 

Zwei Minuten länger

Und du hättest mich

 

 

Du hast keine Ehre

Willst, dass ich schweige

 

 

Ich werde schweigen,

Aber nicht für dich

 

 

Nein, ganz allein für mich

Um mir keine Blöße zu geben

 

 

 Mein Vertrauen und Respekt

Hast du für immer verloren

 

 

Hättest mich einfach zudecken können

Und warten bis ich eingeschlafen war

 

 

Aber dein Trieb behielt die Oberhand

Du fügtest dich ihm nur zu bereitwillig

 

 

Jetzt weiß ich nicht recht

Was ich zu tun habe

 

 

Soll ich’s einfach vergessen?

Oder lieber daraus lernen?

 

 

Doch wie soll das gehen?

Ich kann’s einfach nicht verstehen.

14.11.06 15:46, kommentieren

Immer wenn...

Immer wenn du mich berührt hast,

 

Fühlte ich die Zärtlichkeit dieser Berührung.

 

Sie lies einen wohligen Schauer

 

Über meinen Rücken laufen.

 

 

 

Immer wenn du mich verlassen hast,

 

Und war die Zeitspanne noch so kurz.

 

Zerriss eine unendliche Sehnsucht mein Herz,

 

Die jede weitere Empfindung verdrängte.

 

 

 

Immer wenn du zu mir zurückkehrtest,

 

War meine Freude so groß,

 

Dass ich die ganze Welt umarmen könnte.

 

Und auch deine Augen strahlten Freude aus.

 

 

 

Immer wenn wir beisammen waren,

 

Fühlte ich mich wohler als sonst irgendwo.

 

Zuhause ist kein Ort, wo man schläft und lebt;

 

Zuhause ist wenn man mit geliebten Menschen zusammen ist.

 

Und mein Zuhause bist Du.

 

30.10.06 14:20, kommentieren